#1 Ortsunabhängiges Einkommen – Unser Weg zum Ziel

24/02/2020 | Familienwelten | 1 Kommentar

„Wie? Ihr macht keinen Urlaub? Was macht ihr denn dann?“

Die Neugierde

 

Vor einiger Zeit schrieb mir ein geliebtes Familienmitglied – absolut zu Recht – folgende Frage:

„Melli, wovon müsst ihr denn „runterkommen“? Seid ihr denn im Stress? Ihr seid doch schon seit Wochen auf eurer Traumroute. Ihr habt doch Zeit!“.

Ich gestehe, dass ich zuerst äußerst verdattert aus der Wäsche geschaut habe. Wissen denn nicht alle, dass wir hier keinen Urlaub machen? Das wir an einem größeren Ziel arbeiten? Nein, dämmerte mir dann. Das wissen wohl die Wenigsten. Bei darauf  folgenden Gesprächen und Telefonaten mit Freunden und Familie, sowie bei Gesprächen mit Reisenden, bestätigte sich mein Bild: Die meisten haben keine Ahnung, was wir hier eigentlich so treiben, denn faul in der Sonne liegen ist tatsächlich die Ausnahme.

Mehr als eine Auszeit

Sicher, wir gehen aktuell keinem geregelten Job nach. Kein Wecker prügelt uns mitten in der Nacht bei Regen, Sturm und Schnee aus dem Bett. Wir müssen uns keiner ungeliebten Obrigkeit unterordnen, nicht in vollen Zügen bei Pendelverkehr den Heimweg antreten, wir müssen uns nicht schämen, wenn wir erschöpft sind und einmal keine 100% schaffen, wir müssen uns vor niemanden rechtfertigen, wir müssen aktuell keiner Tätigkeit nachgehen, deren höherer Sinn uns verborgen bleibt, uns keinem System unterordnen, das mehr schlecht als recht funktioniert.

Und genau das möchten wir auch in der Zukunft möglichst nicht mehr.

Ja, wir nehmen eine Auszeit von der Lebensart, die uns die Gesellschaft vorgibt. Aber mit dem Ziel, das es mehr, als nur eine „Auszeit“ wird, denn wir möchten auch zukünftig einen anderen Weg für uns finden. Als wir damals tief in uns hineingehorcht haben, haben wir nicht nur uns, unsere Wünsche und Entscheidungen streng unter die Lupe genommen, sondern auch unsere Lebensweise. Sich unsere Umgebung und das System, in dem wir uns bewegen, genauer anzusehen, kann unbequem sein. Ich denke, das geht vielen so. Wir haben uns dem gestellt, haben hinterfragt, haben uns mit unangenehmen Gefühle konfrontiert. Ja, wir möchten anders leben und ja, das wussten wir schon seit Jahren. Und ja, wir hatten Angst. Ja, haben wir noch immer. Angst, dass es nicht klappt.

Sein Leben ändern, es auf den Kopf stellen, Risiken eingehen, das ist beängstigend. Das Bekannte für die große Unbekannte aufgeben. Aber wenn nicht jetzt, wann dann? „Dann“ gibt es nicht, das wussten wir. Also jetzt! Und das „Jetzt“ war schon lange überfällig.

Wir nehmen dich Schritt für Schritt mit

Wir haben dir Transparenz versprochen, und das werden wir auch bei diesem Thema geben. Verzeih, wenn vieles noch nicht durchdacht scheint. Das ist es auch nicht. Wir haben ein Ziel vor Augen, doch der Weg dorthin ist uns noch nicht klar. Aber wir arbeiten daran und möchten dich Schritt für Schritt daran teilhaben lassen. Sei also live dabei, wenn wir Erfolg haben oder Misserfolg. Im Nachhinein von seinen Erfolgen zu berichten, ist einfach, davon liest man genug im Netz. Wir nehmen dich hier und jetzt direkt mit. Start: Punkt Null. Ziel: Freiheit durch Einkommen. Dabei werden wir ehrlich und offen berichten, von unseren fixen Ideen, naiven Luftblasen und Erfolgsrezepten (hoffentlich).

Was also genau wollen wir erreichen? Zweierlei Dinge:

  1. Finanzierung unserer Reise

Wir möchten es schaffen, unsere Reise länger zu finanzieren, denn 1 Jahr reicht uns nicht, um uns neu zu sortieren, Projekte zu starten, ein Einkommen aufzubauen. Aktuell leben wir von einem Einkommen, welches Melli, durch die Schwangerschaft noch erzielt, anschließend vom Elterngeld. Genau dann wird es knapp.

Zusätzliches Taschengeld für unsere Reise erhoffen wir uns durch Projekte, die sich durch unsere Präsenz auf Social Media Kanälen, sowie durch diese Webseite ergeben könnten. Diesen Part bedient meist Melli. Dabei geht sie ihrer Leidenschaft nach, von Erlebnissen und Gedanken zu berichten, darüber zu schreiben, sie zu teilen und zu dokumentieren. Der Arbeitsaufwand dabei ist enorm und wird von den meisten unterschätzt. Allein um die Plattform Instagram regelmäßig zu bedienen, investieren wir 2-3 Stunden täglich. Das Schreiben und Pflegen der Webseite, nimmt mit unter 20h die Woche in Anspruch, mal mehr mal weniger. Außerdem müssen Fotos geschossen und bearbeitet werden, apps und Tools analysiert und verstanden werden, Hintergründe recherchiert und Informationen gezielt gesammelt werden.

Warum wir das tun? Wir möchten Menschen erreichen. Mit der Webseite genauso wie mit Instagram, um unser Leben zu teilen und von anderen Leben zu lernen. Fern ab der „Norm“, die uns die Gesellschaft vorgibt. Diese Reise ist eine Suche, nach einer für uns geeigneten Lebensweise, für uns und für unsere Kinder. Wir möchten ihnen zeigen, dass sie IHREN Weg gehen können und ihnen dabei ein Beispiel sein. Wir möchten dabei so viel Eindrücke und Inspirationen wie möglich sammeln und mit Anderen teilen.

Es ist uns Antrieb und Freude, aber auch Arbeit, die ihren Tribut fordert. Natürlich erhoffen wir uns, damit Reichweite zu erzielen, Menschen zu berühren, sie mitzunehmen, uns mit ihnen zu verbinden, voneinander zu lernen. Wir möchten durch Instagram Menschen treffen, Projekte möglich machen, die Aufmerksamkeit für unsere Webseite steigern, uns inspirieren lassen,  um so etwas dazu zu verdienen, um dieses „Projekt“ zeitlich dehnen zu können. Ein- bis Eineinhalb Jahre ist für eine finanzielle und persönliche Umstrukturierung nicht viel Zeit. Also nein, Zeit en Masse haben wir nicht.

Jeder Euro ist wertvoll für uns. Dafür investieren wir gerne Zeit und Mühe.

  1. Zukünftiges Einkommen und Perspektive

Irgendwann möchten wir sicher wieder sesshaft werden. Noch wissen wir nicht wann und hoffen, so lange wie möglich unterwegs sein zu können. Doch auch Wallo hat schon seit langem mehrere Interessen im Kopf, denen er gern nachgehen möchte. Zum Einen ist er ein begabter Handwerker, ein kreativer Kopf und Bastler. Projekte im Bereich Camper Ausbau wären daher möglich. Aber auch dem Basteln im technischen Bereich möchte er sich schon lange widmen und Programmiersprachen erlernen, um Programme und Webkonstrukte zu konzipieren. Sich in diese Materie einzuarbeiten und zukünftig darin zu arbeiten ist eines seiner Ziele. Wir möchten uns gegenseitig darin bestärken unseren inneren Leidenschaften nachzugehen, um mit ihnen – so Gott will – irgendwann Geld zu verdienen.

Aber wie gesagt, bis jetzt stehen wir noch am Anfang. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten heutzutage ortsunabhängig Geld zu verdienen und noch sind wir uns nicht ganz klar darüber, wie die Unsrigen aussehen werden. Aber an dem Findungsprozess und ob und wie wir es schaffen, möchten wir dich in den Beiträgen zum Ortsunabhängigen Einkommen teilhaben lassen.

Für Ideen und Ratschläge sind wir stets offen!

 

Auf baldigen Erfolg

Eure Melli & Wallo

 

1 Kommentar

  1. Nicolas Phlipp

    Hallo, für meine Master Arbeit suche ich Familien wie Sie , die diesen Schritt gewagt haben. Es bleibt natürlich alles anonym ohne Namens Nennung.
    Wichtig wäre zu erfahren, ob Sie bei einem bürgerlichen Einkommen, ca. 3000 Euro netto 2/Pers. Vollzeit diesen Schritt auch gegangen wären, und ob Sie einen Christlichen/Anderen Glauben haben, oder ob Sie Atheisten sind.
    Eine Antwort würde mir weiter helfen, vielen Dank!

    Antworten

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Die Reisenden


Schön, dass du zu uns gefunden hast! Wir sind Melli und Wallo und reisen mit unseren bald  zwei Kindern durch die Welt. Dabei leben wir  Vollzeit in unserem selbst ausgebauten Mercedes Oldtimer. Komm mit uns auf diese virtuelle Reise und lasst uns gemeinsam in fremde Welten eintauchen. Neben unseren persönlichen Eindrücken und Begegnungen, findest du auf unserem Blog allerhand Informationen zu Reisezielen, Reisevorbereitung, Ausbau, Finanzierung und zum Vanlife als Familie.

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